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Leiter Disposition

Marco
Steiner

Marco Steiner steuert als Leiter Disposition den Herzschlag von GridHaul: Er verplant Seefracht-Rotation, Luftfracht-Charter und die LKW-Flotte so, dass keine Team-Infrastruktur je zu spät kommt. Sein Arbeitstag ist ein Wechsel aus Wochenplänen, kurzfristigen Störungen und Telefonaten mit Airlines und Reedereien. Bei einem Triple-Header schläft er wenig und rechnet viel.

Marco Steiner
Alter 46
Background Ausbildung zum Speditionskaufmann · 6 Jahre Disponent bei einem Übersee-Seefrachtspediteur · 4 Jahre Charter-Disposition bei einem Luftfracht-Broker · seit 2013 bei GridHaul
Seit 2013
Direktreports 6
Team 12 Mitarbeitende (Luft-, See-, Straßendisposition)
Background

Wer ist Marco Steiner?

Marco Steiner lernte das Speditionsgeschäft von Grund auf: Nach der Ausbildung zum Speditionskaufmann disponierte er sechs Jahre Übersee-Seefracht, bevor er zur Charter-Disposition eines Luftfracht-Brokers wechselte. Dort lernte er, unter Zeitdruck Flüge zu organisieren, wenn reguläre Kapazität längst ausgebucht war. 2013 holte ihn Sandra Okafor zu GridHaul, weil sie jemanden brauchte, der Seefracht, Luftfracht und Straße gleichzeitig im Kopf behält. Seitdem ist er das Rückgrat der Rennkalender-Logistik.

Steiner ist ein nüchterner Planer, der Chaos nicht mag, aber gelassen bleibt, wenn es eintritt. Er denkt in Puffern, Alternativrouten und Worst-Case-Szenarien, lange bevor etwas schiefgeht. Kollegen schätzen, dass er nie in Hektik verfällt und auch um drei Uhr nachts eine klare Ansage macht. Sein Führungsstil ist ruhig und sachlich: Er erklärt lieber einmal zu viel als eine Entscheidung ohne Begründung durchzudrücken.

Heute verantwortet Steiner die gesamte operative Disposition und führt ein Team von zwölf Mitarbeitenden über Luft, See und Straße — darunter Yuki Tanaka in der Luftfracht und Piet Hendriks in der Seefracht; eng abgestimmt arbeitet er mit Fuhrpark-Leiter Omar Haddad und Express-Koordinator Jens Petrow. Genau hier soll ihm Hermes Arbeit abnehmen: uneinheitliche Packlisten normalisieren, Flugplanänderungen früh erkennen und Statusanfragen automatisch beantworten, damit sein Team den Kopf für die echten Entscheidungen frei hat. Steiner sieht in Hermes keinen Ersatz für Erfahrung, sondern einen Assistenten, der ihm die Papierberge vom Tisch räumt.

„Ich sehe die ganze Rennsaison auf einem Bildschirm — und sorge dafür, dass jedes Teil zur richtigen Stunde am richtigen Kontinent steht.“

— Marco Steiner, Leiter Disposition

Pain Points

Was Marco nachts wach hält

01 · Packlisten in fünf Formaten

Jedes Team liefert seine Packliste als Excel — und jede sieht anders aus. Spalten heißen unterschiedlich, Gewichte stehen mal in Kilo, mal in Pfund, Positionen sind mal einzeln, mal gebündelt. Bevor Steiners Team überhaupt disponieren kann, muss es die Listen erst mühsam von Hand vereinheitlichen. Das kostet vor jedem Rennen Stunden, die für die eigentliche Planung fehlen.

02 · Flugplan-Änderungen ohne Synchronität

Charter-Airlines melden Verschiebungen mal per E-Mail, mal per Anruf, mal nur im Portal. Nichts davon läuft zusammen, und niemand weiß sicher, welcher Stand der aktuelle ist. Ein übersehener Slot-Wechsel kann die ganze Rotation kippen. Steiner muss ständig drei Kanäle gleichzeitig im Auge behalten, um nichts zu verpassen.

03 · Triple-Header als Nervenprobe

Drei Rennen in drei Wochen auf zwei Kontinenten bedeuten, dass mehrere Container-Sets gleichzeitig unterwegs sind. Ein einziger Flugausfall in dieser Phase kann eine Kettenreaktion auslösen. Steiner jongliert dann parallel Alternativrouten, Umbuchungen und Prioritäten. In diesen Wochen entscheidet sich, ob die 99,7 % On-Time-Delivery halten.

04 · Statusanfragen fressen den Tag

„Wo ist mein Container?" ist die häufigste Frage, die bei der Disposition landet. Eigentlich Aufgabe des Kundenservice, aber bei Details landet sie doch bei Steiners Team. Jede einzelne Antwort erfordert einen Blick ins Tracking und eine kurze Einordnung. In Summe geht dafür jeden Tag wertvolle Planungszeit verloren.

05 · Schnittstelle zum Zoll

Damit ein Container-Set reisen kann, müssen Packliste und Carnet-ATA-Position exakt übereinstimmen. Weicht etwas ab, steht die Fracht am Zoll — und Steiners sorgfältig geplante Kette gerät ins Wanken. Er muss früh mit Zoll-Leiterin Beate Krüger abstimmen, ob alle Papiere sauber sind. Fehlt eine Freigabe, nützt der beste Flugplan nichts.

06 · Wissen hängt an Köpfen

Welche Route bei welchem Zielland funktioniert, welcher Airline man in der heißen Phase trauen kann — vieles davon steckt in den Köpfen erfahrener Disponenten. Fällt jemand aus, fehlt dieses Erfahrungswissen von einem Tag auf den anderen. Steiner würde es gern systematisch festhalten, findet dafür im Tagesgeschäft aber selten Zeit. Genau solche wiederkehrenden Muster möchte er nach und nach an Hermes übergeben.

Ziele

Was Marco erreichen will

Rennkalender-Rotation zu 60 % automatisch gegen Charter-Slots und Zollfristen prüfen lassen, Mensch bestätigt

Ein gemeinsames Dispo-Lagebild, das Flugplan-, See- und Truck-Status ohne manuelle Excel-Pflege zusammenführt

Packlisten-Eingänge vor der Weitergabe an den Zoll automatisch normalisieren und Fehler melden

Reaktionszeit bei Flugausfällen auf unter zwei Stunden bis zur Entscheidungsvorlage senken

Verantwortung

Was Marco steuert

  • Gesamte Transportplanung über See-, Luft- und Straßenfracht sowie Express/AOG
  • Taktung der fünf Container-Sets entlang des Rennkalenders und der Charter-Slots
  • Steuerung des Transportbudgets und der Verkehrsträger-Auswahl
  • Enge Abstimmung mit Zoll (Beate Krüger), Kundenservice (Claire Dubois) und Fuhrpark (Omar Haddad)
  • Führung der fünf Direktreports: Luftfracht, Seefracht, Fuhrpark, Express und Tracking
  • Definition der Zusammenarbeit zwischen Disponenten und Hermes: wer plant, wer prüft, wer final freigibt
Workshop

Welche Übungen Marcos Alltag lösen

Flugplan-Monitor

zentraler Use-Case — Änderungen aus E-Mails und Portalen erkennen und Dispo-Alarm auslösen

Packlisten-Normalisierer

Team-Excels in ein einheitliches Format bringen und Abweichungen melden, bevor sie den Zoll erreichen

Triple-Header-Szenarioplaner

Was-wäre-wenn bei Flugausfall als Entscheidungsvorlage für das Dispo-Team

Kunden-Statusbot

wiederkehrende „Wo ist Container VLX-03?"-Anfragen aus Tracking-Daten entlasten

Eigene Agenten-Skills

mit Hermes festlegen, wann ein Routenvorschlag automatisch entsteht und wann ein Disponent gegenzeichnet