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Gefahrgut-Sachbearbeiterin

Elif
Sahin

Elif Sahin ist Gefahrgut-Sachbearbeiterin in der Zoll- und Compliance-Abteilung von GridHaul. Sie sorgt dafür, dass Batterien, Treibstoffe, Bremsflüssigkeiten und Druckgas-Behälter für Luft-, See- und Straßenfracht korrekt klassifiziert, verpackt und deklariert die Grenze überqueren. Ihr Arbeitsplatz ist der schmale Grat zwischen Renntermin und Sicherheitsvorschrift.

Elif Sahin
Alter 35
Background Ausbildung Kauffrau für Spedition und Logistikdienstleistung · Weiterbildung zur Gefahrgutbeauftragten (IATA DGR, ADR, IMDG) · 4 Jahre Gefahrgut-Abwicklung bei einem Industrie-Logistiker · Seit 2016 Gefahrgut bei GridHaul
Seit 2016
Direktreports 0
Team
Background

Wer ist Elif Sahin?

Elif Sahin lernte den Speditionsberuf von der Pike auf und merkte früh, dass sie die Regel-Ecke des Geschäfts anzog, die andere fürchteten: das Gefahrgut. Nach ihrer Ausbildung ließ sie sich zur Gefahrgutbeauftragten für Luft-, See- und Straßenverkehr weiterbilden und arbeitete vier Jahre bei einem Industrie-Logistiker, wo sie Chemikalien und Batterien über Kontinente bewegte. 2016 wechselte sie zu GridHaul, weil der Motorsport ein einzigartiges Tempo verlangt. Hier trifft strengstes Regelwerk auf gnadenlose Renntermine — genau ihre Herausforderung.

Elif arbeitet präzise, ruhig und mit einem Gedächtnis für Details, das ihre Kolleginnen und Kollegen manchmal fassungslos macht. Sie sagt lieber einmal zu viel Nein, als ein Paket durchzuwinken, das am Zoll oder im Frachtraum zum Problem wird. Unter Zeitdruck wird sie nicht hektisch, sondern langsamer und gründlicher. Ihr Humor ist trocken, ihre Checklisten sind heilig, und ihren Schreibtisch verlässt sie erst, wenn die Deklaration wasserdicht ist.

Heute ist Elif die Fachkraft, an die sich das ganze Haus wendet, sobald ein Transport gefährliche Güter enthält — von der KERS-Batterie bis zur Aerosoldose der Crew. Sie stimmt sich eng mit Zoll-Leiterin Beate Krüger ab und arbeitet Schreibtisch an Schreibtisch mit Carnet-Sachbearbeiter Ali Öztürk, dessen Positionslisten sich mit ihren Gefahrgut-Deklarationen decken müssen. Den KI-Assistenten Hermes nutzt sie, um Datenblätter, UN-Nummern und Verpackungsvorschriften blitzschnell gegenzuprüfen und Deklarationsentwürfe vorzubereiten — die letzte fachliche Entscheidung trifft aber immer sie.

„Ein falsch deklariertes Lithium-Paket kann einen ganzen Frachtflug stoppen — deshalb prüfe ich jede UN-Nummer, als hinge das Rennen daran.“

— Elif Sahin, Gefahrgut-Sachbearbeiterin

Pain Points

Was Elif nachts wach hält

01 · Lithium-Batterien im Luftfracht-Dilemma

Die Energiespeicher der Rennwagen zählen zu den heikelsten Frachtgütern überhaupt. Jede Sendung braucht die korrekte UN-Nummer, die richtige Verpackungsanweisung und lückenlose Sicherheitsdatenblätter. Ein einziger Fehler kann eine Charter-Maschine am Boden halten und den ganzen Rennkalender ins Wanken bringen. Elif prüft solche Deklarationen mehrfach, oft spät abends, wenn die Teams die letzten Daten nachreichen.

02 · Datenblätter in fünf Formaten

Die technischen Sicherheitsdatenblätter kommen von Teams und Zulieferern in völlig unterschiedlichen Formaten — mal als PDF, mal als Foto, mal als kaum lesbare Kopie. Elif muss daraus die relevanten Angaben herausziehen und in die offizielle Deklaration übertragen. Das kostet Stunden reiner Fleißarbeit pro Container-Set. Fehlt eine einzige Kennzahl, beginnt die Rückfrage-Schleife mit dem Kunden.

03 · Drei Regelwerke gleichzeitig

Luftfracht folgt der IATA DGR, Seefracht dem IMDG-Code, die Straße den ADR-Regeln — und dieselbe Batterie darf je nach Verkehrsträger anders verpackt und deklariert sein. Bei der Rennkalender-Rotation wechselt der Transportweg ständig. Elif muss für jedes Bein der Reise das passende Regelwerk anwenden und darf keine Vorschrift verwechseln. Die Regeln ändern sich zudem laufend, und sie muss immer auf dem neuesten Stand sein.

04 · Abgleich mit den Carnet-Listen

Jede Gefahrgut-Position muss sich mit den Carnet-ATA-Positionen decken, die Ali Öztürk pflegt. Weicht eine Beschreibung, ein Gewicht oder eine Menge ab, droht am Zoll stundenlanger Stillstand. Der manuelle Abgleich zwischen ihrer Deklaration und seiner Positionsliste ist mühsam und fehleranfällig. Bei hunderten Positionen je Container-Set übersieht das menschliche Auge schnell eine Kleinigkeit.

05 · Nein sagen unter Renntermin-Druck

Wenn die Dispo drängelt und das Rennen in 60 Stunden startet, ist Elif oft die Einzige, die eine Sendung stoppen muss, weil die Papiere nicht stimmen. Diesen Konflikt zwischen Sicherheit und Renntermin trägt sie fast täglich aus. Sie braucht dann schnell belastbare Argumente, warum eine Verpackung nicht zulässig ist. Ein Bauchgefühl reicht am Frachtschalter nicht — sie muss die Vorschrift schwarz auf weiß belegen können.

06 · Neue Zielländer, neue Auflagen

Jede Saison stehen Überseerennen in Ländern an, deren Einfuhrauflagen für Gefahrgut Elif erst recherchieren muss. Welche Batterietypen sind erlaubt, welche Begleitpapiere verlangt der Zoll, welche Mengengrenzen gelten? Diese Informationen liegen verstreut und oft nur in Landessprache vor. Bis Elif ein verlässliches Länder-Briefing zusammenhat, vergeht wertvolle Zeit, die der Rennkalender eigentlich nicht hergibt.

Ziele

Was Elif erreichen will

Gefahrgut-Positionen automatisch aus Team-Packlisten erkennen und gegen UN-Nummern und Mengengrenzen prüfen lassen.

Eine einheitliche Gefahrgut-Deklaration, aus der sich ADR-, IATA- und IMDG-Papiere per Knopfdruck ableiten.

Frühwarnung bei kurzfristigen Änderungen an Akku-Typen oder Kraftstoffmengen, bevor die Fracht rollt.

Ihr Fachwissen so dokumentiert, dass die Dispo einfache Fälle selbst einordnen kann — ohne bei jedem Zweifel nachfragen zu müssen.

Verantwortung

Was Elif steuert

  • Gefahrgut-Klassifizierung und -Deklaration für alle Verkehrsträger (Straße, Luft, See).
  • Erstellung und Prüfung von Dangerous Goods Declarations, Kennzeichnung und Verpackungsnachweisen.
  • Beratung der Disposition und der Aufbau-Crew zu zulässigen Mengen, Verpackung und Ladungssicherung.
  • Pflege der Sicherheitsdatenblätter und Abgleich mit den tatsächlich transportierten Gütern.
  • Schnittstelle zu Airlines, Reedereien und Zoll bei allen gefahrgutrechtlichen Rückfragen.
Workshop

Welche Übungen Elifs Alltag lösen

Packlisten-Normalisierer

Braucht Gefahrgut-Positionen sauber erkannt und markiert, statt in „diverse Teile" versteckt.

Carnet-Vorprüfung

Arbeitet Hand in Hand mit Ali Öztürk — Gefahrgut-Angaben müssen mit den Carnet-Positionen übereinstimmen.

Länder-Checklisten-Generator

Will Einfuhr- und Gefahrgutregeln pro Zielland als Briefing, weil jedes Land eigene Beschränkungen hat.

Schadensreport-Automat

Benötigt strukturierte Crew-Berichte, wenn Gefahrgut-Verpackungen unterwegs beschädigt wurden.

Eigene Agenten-Skills

Interessiert an einem Hermes-Agenten, der Packlisten gegen Gefahrgut-Regeln prüft und bei Abweichungen sofort Alarm schlägt — bevor die Fracht das Lager verlässt.