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Admin Tracking-Systeme

Leon
Fricke

Leon Fricke hält die Tracking-Systeme von GridHaul am Laufen — von den GPS-Sendern in den Container-Sets bis zum Kundenportal, in dem Teams ihre Fracht live verfolgen. Sein Alltag ist ein Wechsel aus Störungsbehebung, Schnittstellenpflege und dem stillen Kampf gegen Datenlücken, wenn ein Sender im Frachtraum keinen Empfang hat. Er ist der Erste, der es merkt, wenn irgendwo auf der Welt ein Signal ausfällt.

Leon Fricke
Alter 34
Background Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration · 4 Jahre IT-Support bei einem mittelständischen Speditions-Dienstleister · Zertifizierung für Flotten-Telematik · seit 2016 Aufbau der Tracking-Landschaft bei GridHaul
Seit 2016
Direktreports 0
Team
Background

Wer ist Leon Fricke?

Leon Fricke kam 2016 zu GridHaul, als das Unternehmen seine Container-Verfolgung von Zettelwirtschaft auf ein digitales Tracking umstellen wollte. Zuvor hatte er den IT-Support bei einem mittelständischen Speditions-Dienstleister betreut und sich dort in Flotten-Telematik eingearbeitet. Seine Ausbildung zum Fachinformatiker gab ihm das Fundament, doch das eigentliche Wissen über GPS-Sender im Frachtraum und Portal-Schnittstellen hat er sich bei GridHaul selbst erarbeitet. Heute läuft kein Sensor und keine Statusanzeige, die nicht durch seine Hände gegangen ist.

Leon arbeitet gründlich und ruhig, auch wenn um ihn herum die Dispo im Notfall-Modus ist. Er dokumentiert jede Schnittstelle, bevor er sie anfasst, und misstraut jeder Zahl, die er nicht bis zur Quelle zurückverfolgen kann. Kolleginnen und Kollegen schätzen, dass er komplizierte Technik in einfache Sätze übersetzt — er erklärt lieber zweimal in Ruhe, als einmal von oben herab. Unter Druck wird er nicht lauter, sondern systematischer.

Als Admin der Tracking-Systeme sitzt Leon an einer zentralen Datenader von GridHaul: Fällt ein Signal aus, spürt es der Kundenservice sofort. Deshalb arbeitet er eng mit Ivana Kovac aus dem Tracking-Kundenservice zusammen, deren Statusanfragen oft die ersten Hinweise auf ein technisches Problem sind. Mit dem KI-Agenten Hermes prüft er gerade, wie sich wiederkehrende Sensor-Störungen früher erkennen und Kunden-Statusanfragen automatisch aus den Tracking-Daten beantworten lassen — damit nicht jede Frage „Wo ist mein Container?" auf einem Menschen landet.

„Wenn ein Container irgendwo auf drei Kontinenten steckt, muss unser System das in Echtzeit wissen — sonst rufen zwölf Leute gleichzeitig an.“

— Leon Fricke, Admin Tracking-Systeme

Pain Points

Was Leon nachts wach hält

01 · Datenlücken im Frachtraum

Im Laderaum eines Frachtflugzeugs oder tief im Containerstapel verlieren die GPS-Sender regelmäßig den Empfang. Für Stunden zeigt das System dann keinen Standort — und genau in diesen Stunden häufen sich die Anrufe der Kunden. Leon muss unterscheiden, ob ein Sender defekt ist oder nur vorübergehend kein Signal hat. Diese Grauzone kostet ihn täglich Zeit und Nerven.

02 · Fünf Systeme, keine gemeinsame Sprache

Charter-Airlines, Reedereien und der eigene Fuhrpark liefern Positionsdaten in völlig unterschiedlichen Formaten und Takten. Leon pflegt für jede Quelle eine eigene Schnittstelle und übersetzt alles in ein einheitliches Bild fürs Kundenportal. Ändert ein Anbieter still sein Format, bricht die Anzeige — und keiner sagt vorher Bescheid. Er verbringt viel Zeit damit, Fehler zu suchen, die er nicht selbst verursacht hat.

03 · Kundenportal muss immer laufen

Während eines Triple-Headers schauen dutzende Teams gleichzeitig ins Portal, um ihre Fracht zu verfolgen. Ein Ausfall genau in diesem Fenster wäre ein Desaster, denn Vertrauen in die Sichtbarkeit ist ein Kernversprechen von GridHaul. Leon plant Wartungen deshalb um den Rennkalender herum und hält an Renn-Wochenenden Bereitschaft. Das Gefühl, dass alles an einem stabilen System hängt, lässt ihn selten wirklich abschalten.

04 · Statusanfragen fressen den Kundenservice

Jeden Tag kommen dieselben Fragen herein: „Wo ist Container VLX-03, wann ist er da?" Die Antworten stehen längst in den Tracking-Daten, doch jemand muss sie manuell heraussuchen und formulieren. Leon sieht, wie Ivana Kovac und ihr Team damit Stunden verlieren, obwohl das System die Information kennt. Die Lücke zwischen vorhandenen Daten und einer verständlichen Antwort für den Kunden treibt ihn um.

05 · Störung mitten in der Nacht

Weil GridHaul über drei Kontinente arbeitet, passiert ein Ausfall selten zu Bürozeiten. Ein toter Sensor oder eine hängende Schnittstelle meldet sich gern nachts, wenn irgendwo auf der Welt gerade verladen wird. Leon ist oft der Einzige, der das Problem lösen kann, und wird entsprechend früh geweckt. Diese unplanbaren Einsätze sind der Preis dafür, dass die Systeme rund um die Uhr sichtbar bleiben müssen.

06 · Wissen hängt an einer Person

Fast die gesamte Tracking-Landschaft steckt in Leons Kopf: welche Schnittstelle wie tickt, wo die Fallstricke liegen, welcher Sender-Typ zickt. Fällt er einmal aus, wird es für GridHaul schnell eng, denn geteilt ist dieses Wissen bisher kaum. Er weiß das und würde vieles gern sauber dokumentieren — nur fehlt zwischen den Störungen die Zeit dafür. Der Wunsch, sich selbst ersetzbar zu machen, steht ganz oben auf seiner Liste.

Ziele

Was Leon erreichen will

Ein einheitliches Sendungs-Statusbild, das GPS, Scans und Portal-Daten automatisch zusammenführt — eine Wahrheit für Dispo, Kundenservice und Kunden.

Wiederkehrende Statusanfragen („Wo ist Container VLX-03?“) automatisiert aus den Tracking-Daten beantworten, statt sie als IT-Ticket zu behandeln.

Stammdaten nur noch an einer Stelle pflegen und automatisch in alle Systeme verteilen.

Ein zentrales Fehler-Log mit Alarm bei Schnittstellen-Ausfällen, damit Probleme sichtbar sind, bevor die Dispo anruft.

Verantwortung

Was Leon steuert

  • Betrieb und Administration der Tracking-, Ortungs- und Scan-Systeme von GridHaul.
  • Betreuung des Kunden-Status-Portals und der Schnittstellen zu Dispo-Software und externen Airline-/Zoll-Portalen.
  • Benutzer-, Rechte- und Zugriffsverwaltung für interne Teams, reisende Crew und Kunden.
  • Stammdatenpflege, Datenqualität und Dokumentation der Systemlandschaft.
  • First-Level-Ansprechpartner bei technischen Störungen rund um Sichtbarkeit und Sendungsverfolgung.
Workshop

Welche Übungen Leons Alltag lösen

Kunden-Statusbot

Primärer Ansprechpartner für einen Assistenten, der Standortanfragen automatisch aus Tracking-Daten beantwortet.

Flugplan-Monitor

Braucht eine Lösung, die Änderungen aus Airline-Portalen erkennt und die Dispo alarmiert, ohne manuelles Nachschauen.

Packlisten-Normalisierer

Interessiert an sauberen, einheitlichen Datenformaten, die er nicht mehr von Hand angleichen muss.

Schadensreport-Automat

Will Crew-Fotos und Notizen strukturiert ins System bekommen, statt sie manuell nachzupflegen.

Eigene Hermes-Skills

Sucht Wege, wie Hermes wiederkehrende Support-Fragen abfängt und bei Schnittstellen-Ausfällen frühzeitig Alarm schlägt.